Kaki – hol dir die Sonne auf den Tisch!

Wenn ihr einen Baum im Herbst seht, der keine Blätter mehr hat, aber orange-goldene dicke Früchte trägt, dann ist das mit Sicherheit ein Kaki-Baum. Im Süden kann man diese Herrlichkeiten direkt von den Ästen pflücken, da es so viele davon gibt, dass die Einheimischen mit dem Ernten gar nicht nachkommen. Bei uns muss man die Früchte allerdings kaufen.

Das Wichtigste zuerst: die Kaki niemals unreif kaufen. Woran erkennt man die reife Kaki? Die Schale wirkt bei Berührung, als würde sie gleich platzen und ist ganz weich und stumpf. Die unreife Kaki glänzt und ist hart wie ein Kürbis. Finger weg! Dann schmeckt sie nämlich pelzig und gar nicht gut. Die optimal maturierte Kaki ist allerdings ein Hochgenuss. Das Fleisch ist glasig und fast ein bisschen schlutzig, ist süß und sehr gesund. Provitamin A sorgt auch dafür, dass die Kugel so schön rot-golden wird. 

Wer also der Umwelt und sich etwas Gutes tun will, isst die Wunderfrucht jetzt. Reif, glitschig, süß und trotzdem kalorienarm, am Einfachsten in der Mitte teilen (siehe Foto) und mit dem Löffel herausschälen. Als schneller Energiespender nach dem Sport ist sie ebenfalls ideal.

HeastNed